Inhalt der Vorlesung "Intelligente Sensor-Aktorsysteme"

Vorlesung

 

Inhalt:

Ständig steigende Anforderungen an elektronische und mechatronische Systeme haben dazu geführt, daß die "Intelligenz" der Systeme dezentralisiert wird. Somit wird von Sensoren und Aktoren erwartet, daß sie fertig vorverarbeitete Signale zur Verfügung stellen, bzw. mit einfachen Steuersignalen auskommen und Verarbeitungsfunktionen wie z.B. Kompensation von Quereinflüssen oder Linearisierungen selber leisten.

In dieser Lehrveranstaltung sollen die Grundlagen von intelligenten Sensoren/ Aktoren sowie deren Zusammenschalten und Zusammenwirken in vernetzten Systemen dargestellt werden. Hierzu werden Aufbereitungsschaltungen ebenso vermittelt wie die Funktion von mikroprozessorbasierten Steuersystemen. Auch der enge Zusammenhang zwischen mechanischen und elektrischen Vorgängen wird aufgezeigt. Anhand von praktischen Beispielen wie z.B. der Steuerung eines Kfz- Motors wird die Funktionsweise des Gesamtsystems dargestellt.

Gerade im Schnittbereich von Elektronik und Mechanik ist der Aufbau von Prototyp- Aktoren und Sensoren inklusive der Verarbeitungselektronik recht aufwendig. Aus diesem Grund sollen Simulationsverfahren eingesetzt werden, mit deren Hilfe das Zusammenwirken von Elektronik und Mechanik simuliert und durch Parametervariationen optimiert werden kann. Entsprechende Softwarewerkzeuge werden vorgestellt und deren Anwendung in Form von Übungen erlernt.

Vorkenntnisse:

In dieser Veranstaltung wird auf mathematische, physikalische und elektrotechnische Grundlagen zurückgegriffen, die in den entsprechenden Fächern des Grundstudiums gelegt wurden.

Prüfungsanforderungen:

Die Studenten sollten in der Lage sein, die Arbeitsprinzipien von intelligenten Sensor- Aktorsystemen und deren Komponenten zu beschreiben und beurteilen zu können sowie auch Entwürfe von entsprechenden Schaltungen durchzuführen.


Planung der Vorlesung und Übungen:




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